Den Kontakt der Eltern zu ihren Babys unterstützen und begleiten

Neue PEKIP-Gruppen ab April

Ende April starten die nächsten PEKiP-Gruppen. Es gibt Plätze für sechs bis acht Erwachsene und ihre Babys. Die Dienstagsgruppe wird von Stela Florentina Russo, Dipl.-Sozialarbeiterin und zertifizierte PEKiP-Kursleiterin, geleitet. Freitags findet PEKiP mit der Erzieherin und zertifizierten PEKiP-Kursleiterin Alexandra Gabauer statt. 

Am Dienstag, 25.04.2017 von 15 bis 16.30 Uhr startet Teil 2 der  Gruppe für Kinder, die im Oktober/November 2016 geboren wurden.

Am Freitag, 28.04.2017, von 14 bis 15.30 Uhr, startet die Gruppe für Kinder, die im Dezember 2016 oder Januar 2017geboren wurden.

Ebenfalls am Freitag, 28.04.2017, von 16 bis 17.30 Uhr bieten wir Teil 2 für die Kinder an, die im September/Oktober 2016 geboren wurden.

„Mir ist die Begleitung der Eltern in diesem ersten Lebensjahr ebenso  wichtig wie der Kontakt der Eltern zu ihren Babys in dieser bedeutsamen Zeit. Ich fördere auch den Austausch  zwischen den Eltern in kleinen Gruppen über verschiedene Themen wie  ganzheitliche Entwicklung, Stillen, Geburtserfahrung, Zahnen, Schlafen und andere Fragen, die sich in dieser Zeit stellen“, sagt Russo zu den Inhalten von PEKiP.

Für die Familienbildung im Heinrich Pesch Haus ist PEKiP ein Angebot der Elternbildung im Sinne einer Entwicklungsbegleitung während des wichtigen ersten Lebensjahres des Kindes. Eltern erhalten hier Bewegungs-, Spiel- und Sinnesanregungen, um ihr Kind in seiner Entwicklung positiv zu unterstützen. Die PEKiP-Anregungen für die Eltern stehen im Mittelpunkt und ermöglichen so eine entwicklungsadäquate Begleitung der Kinder.

Die Babys sind während der Gruppenstunden nackt im warmen Raum, damit sie sich besser bewegen können. Denn nur wenn die Kinder sich wohlfühlen, können sie lernen und sich entwickeln.
Durch den intensiven Kontakt und die genaue Beobachtung des Babys werden die Eltern angeregt wahrzunehmen, was ihm Spaß macht, wie lange es spielen und sich bewegen möchte. Denn jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Stela Florentina Russo drückt es gerne so aus: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“. Die Babys machen erste Erfahrungen im Umgang mit Gleichaltrigen. Gleichzeitig sind die Gruppen nicht zu groß, so dass die Kinder Nähe und Vertrauen erleben.

Neben der Zertifizierung der Gruppenleitung ist uns eine werteorientierte Grundhaltung analog zur UN-Kinderrechtskonvention wichtig. Schon die Kleinsten spüren in einer verantwortlichen und wertschätzenden Haltung ihnen gegenüber ihre Würde.

Foto ©: PEKiP e.V.

brid / 30.03.2017